Kategorie: Hauptgerichte

Zucchini-Minz-Polpette mit Walnuss-Pesto

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Heute zeige ich euch ein ganz neues Zucchini-Rezept: Zucchini-Polpette mit Walnuss-Pesto! Ich liebe Zucchini, und das nicht nur weil sie im Sommer in Hülle und Fülle vorhanden sind, sondern weil sie sich so vielseitig zubereiten lassen. Als Pflanze lassen sie sich ganz einfach in jedem Garten oder sogar auf dem Balkon pflanzen und sie sind unheimlich ergiebig. Von Juni bis September hinein können sie geerntet und verzehrt werden. Da es aber langweilig ist, immer das gleich zu kochen, möchte ich etwas mehr Abwechslung in euren Zucchinialltag bringen.

Was kochen mit Zucchini?

Hier fängt es oft schon an, ihr steht vor dem Supermarktregal und die gelben und grünen Zucchini lachen euch an, aber ihr wisst nicht, was ihr damit machen sollt. Damit ist jetzt Schluss, den das Kürbisgewächs ist unglaublich wandelbar. Am liebsten mag ich daraus Zoodles, sogenannte Zucchininudeln. Mit einem Spiralschneider kann hier die Zucchini in dünne Spaghetti spiralisiert werden und dann mit Pesto, Soße oder Gemüse als Gericht kombiniert werden. Oft sind die Zoodle-Gerichte low carb und eignen sich besonders für abends. Genauso gern mag ich aber Zucchini vom Grill. Einfach in dünne Scheiben geschnitten, mit Öl und Knoblauch mariniert und dann gegrillt sind sie schon der Hammer, aber man kann sie auch füllen. Auch die ganzen ausgehöhlten Zucchini lassen sich herrlich füllen, beispielsweise mit Reis, Nüssen oder mit Hackfleisch.

Was kann man mit Zucchini machen?

Ich glaube vielen Leuten ist nicht bewusst, dass man Zucchini auch roh essen kann. Das wichtigste ist also, dass ihr mit einer Zucchini alles machen könnt: grillen, kochen, braten, verbacken oder roh genießen. In Pastasoßen macht sie genauso viel her, wie in einem Kartoffel-Bergkäse-Auflauf oder in köstlichen Bratlingen. Probiert es unbedingt einmal aus, ganz dünne Zucchinistifte in einen Brotsalat mit Tomaten zu schneiden. Einfach nur köstlich.

Im Kuchen mag ich die grüne Frucht auch super gern und auch als gesundes Zucchinibrot macht sie was her. Man muss sich nur trauen und viel rumprobieren.

Was ist gesund an Zucchini?

Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und sind somit Gemüse. Sie enthält nur 17 Kalorien pro 100 g und ist besonders für die schlanke Küche geeignet. Sie haben einen hohen Wassergehalt und sind deshalb besonders gut verdaulich. Die Vitamine A und E machen sie so gesund und auch schon für Babys und Kleinkinder sehr bekömmlich. Im Sommer, wenn man eine eigenen Pflanze hat, kann man nahezu jeden Tag Zucchini essen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Wann haben Zucchini Saison?

Wie oben schon beschrieben, wachsen Zucchini auch in Deutschland ganz wunderbar im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Die Jungplanzen sind sehr frostempfindlich und sollten erst im Mai gepflanzt werden oder stets mit einem Flies abgedeckt werden. Ab Ende Juni können dann schon Früchte an der Pflanze hängen. Aus dem Freiland komme die ersten Zucchinis im Juli in den Handel. Dann heißt es besonders bei kleinen Früchten mit Blüte zugreifen, denn die sind eine absolute Delikatesse. Wer Glück hat, kann bis in den Oktober hinein Zucchini ernten, denn die Pflanze wirft bis zu 20-30 Früchte ab. Bis dahin heißt es, immer gut gießen und Unkraut rund um die Pflanze entfernen.

Mein Rezept für Zucchini-Minz-Polpette mit Walnuss-Pesto

Für 4 Personen

Polpette:

250 g gekochte Berglinsen

2 Zucchini, ca. 500 g

100 g Semmelbrösel

100 g Ricotta oder Hüttenkäse

1 Knoblauchzehe

Zitronenschalenabrieb

40 g Parmesan am Stück

1 rote Chili

1 Bund Minze

Olivenöl

Salz & Pfeffer

Pesto:

100 g Walnusshälften

1 Bund Basilikum

1 Bund Petersilie

½ Bund Minze

4 EL Olivenöl

40 g Parmesan am Stück

Salz & Pfeffer

Zum Servieren frischen grünen Blattsalat.

 

Die gekochten Linsen in der Küchenmaschine, im Blitzhacker oder mit dem Pürierstab kurz zu einem groben Püree verarbeiten. Zucchini waschen und grob reiben. Beides mit Semmelbrösel, Ricotta, Zitronenschalenabrieb mischen. Parmesan fein reiben und Knoblauch fein hacken. Chili und Minze ebenfalls fein hacken. Alles unter Zucchini-Linsen-Masse mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Backofen auf 200 °C vorheizen. ca. 15 Bällchen formen und auf Backpapier legen. Mit etwas Öl beträufeln und im Backofen ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dazu Walnüsse mit Basilikum, Petersilie und Minze in einen Mixbecher geben. 30 ml Wasser zugeben und fein pürieren. Parmesan fein reiben und untermischen. Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben und pikant abschmecken.

Die fertigen Polpette mit Pesto und grünem Blattsalat anrichten.

Wer weitere tolle Zucchinirezepte sucht, sollte unbedingt bei der Blogparade von den Kleingärtnern vorbeischauen.

Risotto aus dem Thermomix mit Schmorkarotten

Risotto aus dem Thermomix

Ich bin ein richtig großer Risotto-Fan. Dabei gab es das früher in unserer Familie überhaupt nicht. Ich habe es erst während des Studiums kennen und kochen gelernt! Nämlich als mir ein Freund alles über die perfekte Risotto Zubereitung beigebracht hat. Das es eben sehr viel Zeit braucht und immer wieder gerührt werden muss, viel Liebe, Butter und Parmesan nötig sind, um es zu einer wahren Freude zu machen. Und jetzt komme ich damit an, das Risotto auch wunderbar im Thermomix gelingt. Ja, ich gebe es zu: 1. Ich hab einen Thermomix und 2. Ja ich koche gern damit, sogar Risotto. Das Tolle am Risotto im Thermomix ist nämlich, das es schnell geht und man gleichzeitig eine tolle Beilage dazu zubereiten kann.

Risotto per Hand Rühren

Ja, ich gebe es zu, ein per Hand gerührtes Risotto ist kaum zu übertreffen. Man hat den Vorteil, dass man die Flüssigkeit, ob Wein oder Brühe immer nach und nach zugeben kann und so genau den Moment abpasst, wann der Reis bissfest und gleichzeitig cremig ist. Ihr solltet also unbedingt auch einmal ausprobieren, ein Risotto per Hand zu rühren. Das erfordert etwas Zeit, aber auch hier lassen sich diverse Beilagen nebenbei zubereiten. Vor allem bekommt ihr so ein besseres Gefühl, wann der Reis wirklich perfekt cremig ist.

Welcher Reis eignet sich für Risotto?

Zum Glück gibt es ganz speziellen Risotto-Reis, darüber müsst ihr euch also keine Gedanken machen. Der Reis muss Stärke enthalten, die wasserlöslich ist, nur so kommt später die gewünscht Klebirgkeit zustande. Deshalb sollte man nicht einfach irgendein Reis nutzen, den man Zuhause hat. Der Reis sollte zudem vorher nicht gewaschen werden, denn so wäscht man die nötige Stärke direkt mit ab. Ich benutzte sehr gerne einen Arborio, den man im Notfall auch als Milchreis kochen kann. Ebenso lecker ist ein Carnaroli
, den ich für besondere Gelegenheiten verwende. Es gibt schon sehr einfach Ausführungen davon im Supermarkt, jedoch lohnt es sich auch in italienischen Feinkostläden zu stöbern.

Welche Zutaten gehören ins Risotto?

Zunächst einmal braucht man für ein Risotto den oben erwähnten Reis. Wichtig sind außerdem eine gute Brühe. Das kann Gemüsebrühe oder Fleischbrühe sein, je nachdem, ob das Risotto später mit Fleisch, Gemüse oder auch Fisch kombiniert wird. Zusätzlich braucht man Zwiebeln oder Schalotten, Parmesan und Fett in Form von Butter oder Öl. Ich selbst benutze ausschließlich Butter. Und nicht zuletzt einen guten Schluck Weißwein.

Alleine aus diesen Zutaten kann man schon ein tolles Basis-Risotto zubereiten. Verfeinern lässt es sich dann zum einen mit Gewürzen, wie zum Beispiel: Safran, mediterranen Kräutern oder Muskatnuss. Auch getrocknete Zutaten, wie beispielsweise getrocknete Tomaten passen soll ins Risotto, ebenso getrocknete Steinpilze. An frischen Zutaten gibt es kaum etwas, das nicht ins Risotto passt: Fenchel, Tomaten, Zucchini, Erbsen, grüne Bohnen, Rote Bete, Radicchio aber auch Gambas oder Jakobsmuscheln sind eine tolle Ergänzung.

Übrigens: Auch mit Rotwein kann man ein tolles Risotto herstellen. Besonders lecker ist die in Kombination mit Blauschimmelkäse, Radicchio und Pinienkernen.

Risotto aus dem Thermomix

Wie oben schon erwähnt, bin ich großer Fan meines Thermomix. Deshalb musste ich auch schon direkt nachdem ich ihn bekommen habe, ein Risotto aus dem Thermomix ausprobieren. Und ich war wirklich überrascht, wie toll es schmeckt. Richtig cremig und perfekt auf den Punkt. Das hätte ich nie erwartet und seitdem bereite ich es oft als Beilage zu. Das Basis-Rezept ist sogar auf dem Rezeptchip des Standard-Kochbuchs, so dann ihr gar nicht viel machen müsst. Und da ich eh immer Parmesan, Butter und Risottoreis zuhause habe, kann es bei mir meist sofort losgehen. Und, auch wenn ich beide Risotto-Varianten kenne, so steht die Thermomix-Variante der selbstgerührten wirklich in nichts nach.

Safran-Risotto aus dem Thermomix mit Schmorkarotten

Safran-Risotto mit Schmorkarotten

In meinem aktuell allerliebsten Kochbuch: Das vegetarische Kochbuch
– Barbara Bonisolli habe ich ein tolles Rezept für Safran-Risotto mit Schmorkarotten entdeckt. Ich hatte sofort Lust es nachzukochen und weil es mir so köstlich geschmeckt hat, möchte ich es euch heute vorstellen. Ihr könnt das Risotto parallel zu den Schmorkarotten im Thermomix zubereiten oder natürlich ganz einfach in einem zweiten Topf.

Für 4 Portionen

Schmorkarotten:

Ca. 800 Karotten

3 Schalotten

1 Bund Petersilie

2 EL Butter

1 EL Rohrohrzucker

250-400 ml Weißwein

2-3 Lorbeerblätter

1 Zimtstange

Risotto:

1 Schalotte

2 EL Butter

320 g Risottoreis

1 g Safran

65 ml Weißwein

850 ml Gemüsebrühe

50 g Parmesan

 

  1. Die Karotten schälen und in große 1-2 cm dicke Stücke schneiden. Schalotten schälen und sehr fein würfeln. Knoblauch schälen und grob hacken. Petersilie waschen und Stiele und Blättchen trennen. In einem großen Topf (ich verwende einen LeCreuset Bräter) die Butter zerlassen. Schalotten und Knoblauch zugeben und etwa 2-3 Minuten andünsten. Dann Zucker zugeben und unter Rühren karamellisieren lassen. Dann Lorbeerblätter, Zimtstange und Karotten zugeben, gut mischen und mit 50 ml Weißwein ablöschen. Zunächst 5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln lassen. Dann 5 Minuten im offenen Topf bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis Weißwein aufgebraucht ist. Diesen Vorgang immer wieder wiederholen, bis ca. 250-400 ml Weißwein aufgebraucht sind und die Karotten weich geschmort sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  1. In der Zwischenzeit schon mal Das Risotto zubereiten. Entweder nach der Rezeptchip-Variante des Kochbuches im Thermomix oder im großen Topf. Schalotte schälen und fein würfeln. 1 EL Butter im Topf zerlassen und die Schalotte darin einige Minuten anschwitzen. Reis zugeben und ebenfalls 2 Minuten mitschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und so lange Rühren, bis der Wein aufgesogen ist. Dann immer ca. 100 ml Gemüsebrühe zugeben und unter Rühren so lange köcheln lassen, bis die Brühe aufgesogen ist. Gemüsebrühe so nach und nach aufbrauchen. Safran mit unterrühren. Parmesan fein reiben. Wenn das Risotto fertig ist, Butter und Parmesan zugeben und noch 5 Minuten neben dem Herd ruhen lassen.
  1. Petersilienblättchen fein hacken. Karotten und Risotto auf einem Teller anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.

Ich hoffe, ihr lasst euch das Risotto schmecken. Das Safran-Risotto aus dem Thermomix esse ich auch gerne solo. Dann bestreue ich es mit einigen frisch geschnittenen Lauchzwiebel-Ringen und frischen roten Chiliringen.

Wie mögt ihr euer Risotto am liebsten und welche Geheimzutat muss ich unbedingt einmal ausprobieren?

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