Kategorie: Rezepte

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Ich liebe ja Apfelkuchen. Und da ich das Glück habe, dass sowohl meine Eltern als auch meine Schwiegereltern eigene Apfelbäume haben, kann ich da total aus den Vollen schöpfen. Dieses Jahr hatten wir nur für uns weit über 50 Kilo Äpfel. Von 20 Kilo haben wir Saft produziert, der Rest wurde so gegessen und Apfelbrei wurde natürlich auch gemacht. Jetzt habe ich nur noch sehr wenige, verschrumpelte Äpfel übrige, vielleicht 3 oder 5 Kilo. Deshalb hatte ich heute am Ostermontag total Lust einen leckeren versunkenen Apfelkuchen zu backen. Da ich den Kuchen schon so oft gemacht habe, kann ich mit Recht behaupten, dass es sich um den besten versunkenen Apfelkuchen der Welt handelt.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Was ist ein versunkener Apfelkuchen?

Es gibt ja tausend verschiedenen Sorten von Apfelkuchen – Apfelstreusel, gedeckter Apfelkuchen, Apple Pie, Bratapfelkuchen, Apfelsaftkuchen, Apfel-Schmand-Kuchen, einfacher Apfelkuchen, Apfeltorte, Apfelmuffins und eben auch den versunkenen Apfelkuchen. Er besteht in aller Regel aus einem Rührteig und geviertelten oder halbierten Äpfeln. Der Rührteig kann dabei ganz verschiedener Art sein, aus normalem Mehl, Butter und Eiern, aber auch aus gemahlenen Nüssen, Vollkornmehl und mit Honig statt Zucker. Der Rührteig wird in eine gefettete Form gefüllt und dann mit Apfelvierteln, die ganz fein eingeritzt sind belegt. Während des Backvorgangs geht der Teig auf und die Apfelviertel versinken im Teig. Daher kommt dann der Name versunkener Apfelkuchen.

 

Was braucht man für Apfelkuchen?

Apfelkuchen ist schon mit wenigen Zutaten relativ einfach zu machen. Je nachdem wie ausgefallen der Kuchen ist, braucht man natürlich mehr Zutaten. Für einen ganz einfachen Hefe-Streusel mit Äpfel reicht es, wenn man Mehl, Hefe, Zucker und Äpfel hat. Verfeinern kann man ihn mit Butter, Zimt und Nüssen. Für einen versunkenen Apfelkuchen braucht man grob gesagt Butter, Eier, Zucker, Mehl, Backpulver und Hefe. Auch hier können Gewürze den Apfelkuchen aufpeppen. Butter lässt sich jedoch auch in Rührteigen durch Öl ersetzen, Mehl durch gemahlene Nüsse oder glutenfreiem Mehl.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Was für Äpfel für Apfelkuchen?

Viel wichtiger ist es da schon, was für Äpfel man für den Kuchen benutzt. Grundsätzlich kann man zwar alle Apfelsorten benutzen, aber der Geschmack steht und fällt mit der Qulität der Äpfel. Besonders säuerliche Sorten wie Cox Orange und Boskop eigenen sich hervorragend für Apfelkuchen. Die Sorten gibt es nicht unbedingt immer im Supermarkt, aber auf jeden Fall auf dem Wochenmarkt, in kleinen Hofläden oder direkt beim Bauer. Auf dem Wochenmarkt in Darmstadt gibt es immer einige Anbieter mit leckeren Sorten. Je säuerlicher der Apfel umso saftiger ist er später im Kuchen. Süße Äpfel, wie z.B. Pink Lady, die es zwar in jedem Supermarkt gibt, sind aber zu süß und geschmacksarm für Apfelkuchen.

 

Was passt zu Apfelkuchen?

Das ist relativ leicht zu beantworten, denn ein guter Apfelkuchen passt hervorragend zu frisch geschlagener Sahne und einer feinen Tasse Kaffee, Tee oder Eisschokolade im Sommer. Ich finde außerdem, dass man mit einem Apfelkuchen nie etwas falsch machen kann. Er passt zu allen Gelegenheiten. Ob im Büro, auf dem Geburtstag, für Kinder, Verwandte oder als Dessert zu einem Grillfest – er passt immer und schmeckt eigentlich jedem. Im Sommer kann man dazu auch eine herrliche Kugel Vanilleeis servieren.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und KardamomDer beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Wer hat den Apfelkuchen erfunden?

Klar ist, Apfelkuchen gibt es erst, seit es Zucker gibt und der war früher auf der Welt überall ein rares Gut. In Deutschland und Europa buk man vermehrt salzige Kuchen mit Fleischfüllung, um so dass Fleisch frisch zu halten. Im Mittelalter gab es den Zucker noch nicht und somit fehlte die Idee zu süßem Kuchen. Irgendwann entwickelte er sich als seltenen Luxus und zog dann sogar über den großen Ozean nach Amerika, wo man fortan fleißig Apple Pie zubereitete. 1590 wurde der Apfelkuchen erstmals in einem Gedicht eines englischen Lyrikers erwähnt – weshalb man sicher weiß, dass es ihn seit damals gibt.

 

Wer backt den besten Apfelkuchen?

DU. Ich bin mir nämlich ganz sicher, dass jeder backen kann. Und wenn du mein Rezept oder andere leckere Rezept, wie z.B. diesen Apfelkuchen mit Pudding-Schicht ausprobierst und genau nachbackst, wirst du den besten Apfelkuchen backen. Apfelkuchen zu backen ist gar nicht schwer und du musst sicher nicht zum Bäcker gehen, um die ein Stück zu kaufen. Leg einfach mit meinem leichten Rezept unten los und arbeite dich weiter vor. Und ansonsten backen Mamas und Omas auch immer sehr leckere Apfelkuchen.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Apfelkuchen wo aufbewahren?

Apfelkuchen lässt sich generell sehr gut aufbewahren. Dazu bieten sich einerseits Kuchenglocken an, wie es sie zum Beispiel von Tupper oder anderen Herstellern gibt. Diese sind verschließbar und schützen den Kuchen schonmal vor Mücken und anderem Getier. Wenn es sehr heiß und Sommer ist, solltest du den Kuchen im Kühlschrank oder einem kühlen Keller aufbewahren. Zunächst sollte der Kuchen aber vollständig auskühlen. Selbst im warmen Sommer kannst du den Kuchen auch bei Zimmertemperatur aufbewahren, so schnell wird der nicht schlecht. Alternativ lässt sich Apfelkuchen auch super einfrieren und dann im Backofen, der Mikrowelle oder im Toaster auftauen.

 

Wie lange hält sich Apfelkuchen?

Wie lange sich der Apfelkuchen hält, ist auch davon anhängig mit welchen Zutaten er gebacken ist. Normale Rührteige, Mürbeteige oder Hefeteige werden nicht schnell schlecht und lassen sich locker 3-4 Tage aufbewahren. Wenn es sich um eine Torte handelt, sollte man den Kuchen ggf. immer im Kühlschrank aufbewahren und auch etwas schneller aufbrauchen, ich würde man sagen innerhalb von 3 Tagen. Verlasst euch einfach auf euer Gefühl, wenn der Kuchen noch super aussieht, nicht schlecht riecht, keinen Schimmel hat – warum sollte er sich dann nicht mehr halten oder ungenießbar sein?

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Wie macht man Apfelkuchen?

Das zeige ich euch jetzt mit meinem köstlichen Rezept. Der versunkene Apfelkuchen kommt ohne Mehl aus. Die Hauptzutaten sind gemahlene Haselnüsse, Zwieback und Speisestärke. Dazu kommen Eier, Butter und Zucker. Für den besonderen Geschmack sorgt Kardamom im Teig. Es macht den Kuchen zu etwas ganz besonderem.

5.0 from 1 reviews
Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt
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Für eine 26er oder 28er Springform
Ingredients
  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 160 g Zucker
  • 120 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Zwieback
  • 80 g Speisestärke
  • 600 g Äpfel (ggf. etwas mehr)
  • ½ TL Kardamom
  • 3 TL Backpulver
Instructions
  1. Die weiche (zimmerwarme) Butter mit dem Zucker sehr schaumig rühren. Z.B. mit einer Küchenmaschine oder den Quirlen des Handrührers. Eier nach und nach einzeln unterrühren. Dann den Zwieback sehr fein zerstoßen. Dazu in eine Gefriertüte füllen und mit einem schweren Gegenstand platt klopfen. Zwiebackbrösel, Nüsse, Stärke, Kardamom und Backpulver zügig unter den Teig mischen. Ein Springform gut einfetten.
  2. Backofen auf 180 °C vorheizen. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Äpfel auf der Schalenseite sehr fein einschneiden. Teig in die Form füllen und Äpfel darauf verteilen, dabei leicht in den Teig drücken. 45 Minuten backen.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Wie gesund ist Apfelkuchen?

Sehr gesund, denn er tut der Seele gut. Spaß beiseite, natürlich ist auch ein Apfelkuchen ein Kuchen, der Zucker enthält und als Süßigkeit angesehen werden muss. Die Äpfel als Zutaten tragen hier nicht unbedingt dazu bei, dass der Kuchen „gesund“ ist. Ich denke jedoch immer, dass die Menge entscheidend ist, denn 1 Stück Apfelkuchen zu Festen oder an schönen Tagen ist sicher auch nicht ungesund.

 

Lasst euch meinen besten versunkenen Apfelkuchen der Welt schmecken. Ich hab das Rezept aus dem Delimagazin, das ich gerne lesen. Ich freue mich über Tipps und Links in den Kommentaren, was eure liebsten Apfelkuchen sind.

Der beste versunkene Apfelkuchen der Welt - mit Haselnüssen und Kardamom

Zucchini-Minz-Polpette mit Walnuss-Pesto

Zucchini-Minz-Polpette deinlifestyleblog

Heute zeige ich euch ein ganz neues Zucchini-Rezept: Zucchini-Polpette mit Walnuss-Pesto! Ich liebe Zucchini, und das nicht nur weil sie im Sommer in Hülle und Fülle vorhanden sind, sondern weil sie sich so vielseitig zubereiten lassen. Als Pflanze lassen sie sich ganz einfach in jedem Garten oder sogar auf dem Balkon pflanzen und sie sind unheimlich ergiebig. Von Juni bis September hinein können sie geerntet und verzehrt werden. Da es aber langweilig ist, immer das gleich zu kochen, möchte ich etwas mehr Abwechslung in euren Zucchinialltag bringen.

Was kochen mit Zucchini?

Hier fängt es oft schon an, ihr steht vor dem Supermarktregal und die gelben und grünen Zucchini lachen euch an, aber ihr wisst nicht, was ihr damit machen sollt. Damit ist jetzt Schluss, den das Kürbisgewächs ist unglaublich wandelbar. Am liebsten mag ich daraus Zoodles, sogenannte Zucchininudeln. Mit einem Spiralschneider kann hier die Zucchini in dünne Spaghetti spiralisiert werden und dann mit Pesto, Soße oder Gemüse als Gericht kombiniert werden. Oft sind die Zoodle-Gerichte low carb und eignen sich besonders für abends. Genauso gern mag ich aber Zucchini vom Grill. Einfach in dünne Scheiben geschnitten, mit Öl und Knoblauch mariniert und dann gegrillt sind sie schon der Hammer, aber man kann sie auch füllen. Auch die ganzen ausgehöhlten Zucchini lassen sich herrlich füllen, beispielsweise mit Reis, Nüssen oder mit Hackfleisch.

Was kann man mit Zucchini machen?

Ich glaube vielen Leuten ist nicht bewusst, dass man Zucchini auch roh essen kann. Das wichtigste ist also, dass ihr mit einer Zucchini alles machen könnt: grillen, kochen, braten, verbacken oder roh genießen. In Pastasoßen macht sie genauso viel her, wie in einem Kartoffel-Bergkäse-Auflauf oder in köstlichen Bratlingen. Probiert es unbedingt einmal aus, ganz dünne Zucchinistifte in einen Brotsalat mit Tomaten zu schneiden. Einfach nur köstlich.

Im Kuchen mag ich die grüne Frucht auch super gern und auch als gesundes Zucchinibrot macht sie was her. Man muss sich nur trauen und viel rumprobieren.

Was ist gesund an Zucchini?

Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und sind somit Gemüse. Sie enthält nur 17 Kalorien pro 100 g und ist besonders für die schlanke Küche geeignet. Sie haben einen hohen Wassergehalt und sind deshalb besonders gut verdaulich. Die Vitamine A und E machen sie so gesund und auch schon für Babys und Kleinkinder sehr bekömmlich. Im Sommer, wenn man eine eigenen Pflanze hat, kann man nahezu jeden Tag Zucchini essen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Wann haben Zucchini Saison?

Wie oben schon beschrieben, wachsen Zucchini auch in Deutschland ganz wunderbar im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Die Jungplanzen sind sehr frostempfindlich und sollten erst im Mai gepflanzt werden oder stets mit einem Flies abgedeckt werden. Ab Ende Juni können dann schon Früchte an der Pflanze hängen. Aus dem Freiland komme die ersten Zucchinis im Juli in den Handel. Dann heißt es besonders bei kleinen Früchten mit Blüte zugreifen, denn die sind eine absolute Delikatesse. Wer Glück hat, kann bis in den Oktober hinein Zucchini ernten, denn die Pflanze wirft bis zu 20-30 Früchte ab. Bis dahin heißt es, immer gut gießen und Unkraut rund um die Pflanze entfernen.

Mein Rezept für Zucchini-Minz-Polpette mit Walnuss-Pesto

Für 4 Personen

Polpette:

250 g gekochte Berglinsen

2 Zucchini, ca. 500 g

100 g Semmelbrösel

100 g Ricotta oder Hüttenkäse

1 Knoblauchzehe

Zitronenschalenabrieb

40 g Parmesan am Stück

1 rote Chili

1 Bund Minze

Olivenöl

Salz & Pfeffer

Pesto:

100 g Walnusshälften

1 Bund Basilikum

1 Bund Petersilie

½ Bund Minze

4 EL Olivenöl

40 g Parmesan am Stück

Salz & Pfeffer

Zum Servieren frischen grünen Blattsalat.

 

Die gekochten Linsen in der Küchenmaschine, im Blitzhacker oder mit dem Pürierstab kurz zu einem groben Püree verarbeiten. Zucchini waschen und grob reiben. Beides mit Semmelbrösel, Ricotta, Zitronenschalenabrieb mischen. Parmesan fein reiben und Knoblauch fein hacken. Chili und Minze ebenfalls fein hacken. Alles unter Zucchini-Linsen-Masse mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Backofen auf 200 °C vorheizen. ca. 15 Bällchen formen und auf Backpapier legen. Mit etwas Öl beträufeln und im Backofen ca. 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dazu Walnüsse mit Basilikum, Petersilie und Minze in einen Mixbecher geben. 30 ml Wasser zugeben und fein pürieren. Parmesan fein reiben und untermischen. Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben und pikant abschmecken.

Die fertigen Polpette mit Pesto und grünem Blattsalat anrichten.

Wer weitere tolle Zucchinirezepte sucht, sollte unbedingt bei der Blogparade von den Kleingärtnern vorbeischauen.